Eines der interessantesten Projekte, an dem Google momentan arbeitet ist dabei Realität zu werden. Das Google-Fiber Projekt führt eine neue, auf Fieberglaskabel basierende Breitband-Internetverbindung ein. Dieses Fieberglas-Netzwerk wird als erstes in der Stadt Kansas City, im US-Amerikanischen Bundesstaat Missouri eingeführt. Ursprünglich hatten sich mehr als 1.000 Städte und Gemeinschaften für dieses Projekt beworben. Am 30. März 2011 gab Google bekannt, dass Kansas City die erste Stadt sein wird in der dieses Fieberglas-Netzwerk realisiert werden wird.

Wie gestern auf dem GoogleFiber-Blog bekannt gegeben wurde, hat die Voranmeldung in Kansas City begonnen. Google wird nicht einfach beginnen Kabel in Kansas zu verlegen und somit nach und nach jeden Haushalt an das neue Netzwerk an zu schliessen. Nach der Voranmeldung werden Interessierte ermutigt ihre Nachbarn und Haushalte in ihrer unmittelbaren Umgebung für das neue Google Projekt zu werben.
Google hat die Stadt in mehrere Abschnitte unterteilt und nach einer Voranmeldezeit von 6 Wochen wird mit der Installation der Kabel in den meist interessierten Nachbarschaften begonnen. Google-Fiber is anders als gewöhnliches Breitband Internet, wie wir es kennen. Es wird eine Verbingung (bi-directional) mit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde. Auch wenn Internetdienst-Anbieter (ISP) mit anderen Zahlen werben, liegt die Durchschnitts- geschwindigkeit der amerikanischen Verbindungen bei rund 4 Megbit pro Sekunde.
Schaut man sich einmal die Webseite fiber.google an, betrachtet man eine Homepages eines Internetdienst-Anbieters (ISP), welcher verschiedene Produkte und Preise anbietet. Ein sehr entscheidender Fakt, zieht man in Betracht, dass Google sein eigentliches Geschäft mit der eignen Internetsuchmaschine macht. Dieser Schritt, von der Suchmaschine zum ISP, ist ein ganz entscheidender. Mit einer solchen "aussergewöhnlichen" Datenübtertragungsrate, positioniert sich Google weit vor allen anderen ISPs.
Berücksichtigt man dazu noch die Liste der Google Produkte, ist es nur schwer zu übersehen, dass Google eine sehr grosse Rolle in unserem zukünftigen Leben einnehmen wird.
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